Die besten Kandidaten suchen selten aktiv nach einer neuen Position. Und viele erfahrene Führungskräfte werden übersehen, obwohl sie genau das mitbringen, was Unternehmen suchen.
Für Unternehmen besetze ich Führungspositionen im Vertrieb, die sich nicht von selbst bewerben. Head of Sales, Key Account Management, Business Development — ab 100k. Mein Werkzeug ist die Direktansprache. Nicht die Datenbank.
Für Führungskräfte im Übergang bin ich derjenige, der den Weg freimacht — durch Klärung, Schärfung und direkte Ansprache bei Zielfirmen. Mit dem Wissen, das ich auf der anderen Seite des Tisches gewonnen habe.
Man ist sich sicher, dass ein guter Recruiting-Prozess die Arbeit erledigt. In Wahrheit läuft es oft darauf hinaus, den besten der präsentierten Kandidaten auszuwählen. Die interessantere Frage lautet: Wer wurde gar nicht präsentiert? Welche Möglichkeit wurde übersehen?
Mich interessieren Gespräche, die solche Fragen öffnen.
Die Philosophie hat mich gelehrt, Urteile nicht vorschnell für Tatsachen zu halten. Nicht aus Skepsis gegenüber Menschen, sondern aus Respekt vor ihrer Komplexität. Was selbstverständlich erscheint, verdient manchmal einen zweiten Blick.
Ich höre zu. Ich frage nach. Und ich sage anschließend, was ich denke – auch dann, wenn es unbequem ist.
Seit über dreißig Jahren ist das Telefon mein wichtigster Arbeitsort. Dort entstehen keine Profile und keine Schlagworte. Dort zeigen sich Motive, Ambitionen, Zweifel, Möglichkeiten und manchmal auch Widersprüche.
Gute Gespräche bestätigen selten nur das, was man bereits weiß. Sie bringen etwas ans Licht, das vorher übersehen wurde.
Mein Weg begann in der DDR. Systemwechsel mit 28. Drei Jahrzehnte Vertrieb, Führung und Unternehmensentwicklung — bevor ich in die Personalberatung wechselte.
Seit 2010 Managing Partner bei PAPE Consulting Group AG. Abgeschlossene Ausbildung in Philosophischer Praxis bei Dr. Gerd B. Achenbach. Branchen: Packaging, Financial Services, B2B.
Ich führe seit dreißig Jahren Gespräche über Leistung, Verantwortung und berufliche Wege — erst als Vertriebsleiter und Trainer, dann als Executive Search Berater, zwischendurch als Philosophischer Praktiker. Nicht nacheinander. Gleichzeitig.
alzando — das Gerundium von alzar: erheben. Die Stimme erheben. Die Augen heben. Eine Bewegung, kein Zustand.
„Weniger Lebensläufe. Mehr Menschen."
Die meisten denken an Bewerbungen. Der Arbeitsmarkt denkt an Sichtbarkeit. An Netzwerke. An Reputation. An digitale Präsenz. An Gespräche, die nie als Bewerbung bezeichnet werden. An Positionierungen, die Monate vor einer Vakanz beginnen.
Viele Führungskräfte betreten den Markt mit den Methoden ihres letzten Wechsels. Das Problem: Dieser Wechsel liegt oft zehn oder fünfzehn Jahre zurück. Der Arbeitsmarkt hat sich verändert. Die Spielregeln ebenfalls.
Deshalb beginnt eine erfolgreiche Neuorientierung selten mit dem Lebenslauf. Sie beginnt mit der Frage, ob das eigene Bild vom Markt noch stimmt — und vor allem von sich selbst.
Den vollständigen Essay lesen →Neben meiner Arbeit als Executive Search Berater begleite ich Führungskräfte und Geschäftsführer aktiv bei beruflichen Übergängen – mit dem Wissen und den Methoden, die ich auf der anderen Seite des Tisches gewonnen habe.
Executive Search beginnt mit Urteilskraft. Was ich schreibe, ist Teil meiner Arbeit.
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